Georg Bosold
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Götter und Sagengestalten der griechischen Mythologie

Kallisto

Kallisto, eine Nymphe im Gefolge der Artemis, wurde von Zeus verführt. Nachdem sie diesem Arkas geboren hatte, verwandelte Artemis sie in eine Bärin.
Kallisto wurde als Sternbild der Großen Bärin an den Himmel versetzt, um damit zu verhindern, daß sie einmal vom Sohn bei der Jagd getötet würde.

Nach Arkas, Kallistos Sohn von Zeus ist die die auf der peloponnesischen Halbinsel liegende Landschaft Arkadien benannt (Schillergedicht "Resignation": "Auch ich war in Arkadien geboren ...").
Unter Arkas Nachkommen sind Auge, Telephos und Atalante.

Auge eine Priesterin der Athene wurde durch Herakles Mutter eines Sohnes. Von ihrem Vater ausgesetzt, wurde der Sohn von einer Hirschkuh gesägt, und überlebte. Hirten fanden ihn und nannten ihn Telephos.
Auge wurde Gattin von Teuthras, der König von Mysien war, einem Landstrich an der kleinasiatischen Küste südlich von Troja, dem die Insel Lesbos vorgelagert ist.

Telephos, der Sohn von Herakles und Auge, fragte das Orakel von Delphi nach seiner Herkunft und ging danach nach Mysien. Dort als Kind angenommen, erhielt er die Herrschaft nach dem Tode des Teuthras.
Von einer Verletzung des Telephos wird berichtet, als es zu Kämpfen kam, nachdem die Griechen zu Beginn des Trojanischen Krieges zunächst fälschlicherweise in Mysien an Land gegangen waren.

Atalante war, weil ihr Vater Söhne wünschte, ausgesetzt worden. Von einer Bärin gesäugt, wurde sie von Jägern großgezogen, wurde selbst eine große Jägerin und nahm an der Kalydonischen Eberjagd teil. Sie lebte in Jungfräulichkeit und verlangte von Freiern einen Wettlauf, wobei sie einen Vorsprung gab. Die Freier, die verloren, waren des Todes. Melanion, ein Vetter von ihr, gewann sie schließlich: Er hatte von Aphrodite goldene Äpfel bekommen, die er beim Wettlauf fallen ließlig. Da Atalanta diese aufhob, verlor sie und wurde Melanions Gattin. Aber auch andere Gemahle werden genannt, etwa bei Euripides Hippomenes. Als ihr Sohn gilt Parthenopaios.

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