Aphrodite von Milos  
 G. Bosold

 Götter und Sagengestalten der griechischen Mythologie

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Apollon und Artemis

Apollon und Artemis sind Kinder der von Zeus verführten Leto. Hera ließ die Niederkunft nicht zu, bis die Zwillinge auf der schwimmenden Insel Delos geboren wurden, die daraufhin von Zeus befestigt wurde.

  • Apollon (Apollo), auch Phiobos (Phöbus), schöner junger Gott des Lichtes (mitunter Gleichsetzung mit Helios), Gott der Weisheit und Weissagung, übernahm nach Themis die Orakelstätte in Delphi. Er leitet die Musen an und ist Gott der Sühne und Abwender von Übeln. Er zeugte mit Koronis den Gott der Heilkunst Asklepios. Ein anderer Sohn von ihm ist Aistaios, der Orpheus' Gattin Eurydike nachstellte.
    Apollon trägt als Zeichen der Selbstüberwindung den Lorbeerkranz: In den "Metarmorphosen" des Ovid wird berichtet, dass Daphne, die Tochter des Flussgottes Peneios, sich auf ihre Bitte an den Vater in einen Lorbeerbaum verwandelte, um dem Werben Apollons auszuweichen. Apollon flocht sich dann einen Lorbeerkranz, und der Lorbeer ist ihm seither heilig.
  • Artemis (Diana), ist Zwillingsschwester des Apollon. Sie ist die jungfräuliche Göttin der Jagd und des Naturlebens. Artemis ist der Liebe und Koketterie abhold. Sie ist einerseits Göttin der Keuschheit, aber auch Vegetations- bzw. Fruchtbarkeitsgöttin, deshalb auch Göttin der Eheschließung und Geburt und wie Hera oft mit Eileithyia gleichgesetzt und wurde auch (vor Luna) als Mondgöttin genannt.
    Ihr Liebling ist der keusche Jäger Hippolytos.