Aphrodite von Milos  
 G. Bosold

 Götter und Sagengestalten der griechischen Mythologie

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Daidalos

Daidalos (Dädalus) war Urenkel von Erechtheos, eines mythischen Königs von Athen. Er galt als kunstfertigster Baumeister und Bildhauer seiner Zeit. Er tötete seinen Neffen und Schüler Talos und entzog sich der Bestrafung durch Flucht, infolgedessen er zu König Minos nach Kreta kam. (Eher bekannt als Talos ist aber der eherne Riese, der die Insel Kreta bewachte und der beim Aufenthalt der Argonauten auf der Insel umkam.)
Auf Kreta baute Daidalos dem Minos das Labyrinth für den Minotauros.

Zusammen mit seinem Sohn Ikaros (Ikarus) flüchtete er von Kreta. Daidalos hatte dazu für sich und den Sohn von Fäden und Wachs zusammengehaltene Flügel angefertigt. Da der Sohn im Übermut zu hoch flog, schmolz das Wachs und Ikaros stürzte in die Tiefe. Die Insel, auf der Daidalos Sohn begrub, erhielt nach ihm den Namen Ikaria.
Daidalos begab sich dann nach Sizilien, baute dem dortigen König Kokalos einen künstlichen See, eine schwer einzunehmende Burg und eine beheizte Grotte.
Daidalos starb auf Sizilien. Auch sein früherer Herr, König Minos von Kreta, fand hier den Tod. Er hatte versucht, Daidalos nach Kreta zurückzuholen.