Aphrodite von Milos  
 G. Bosold

 Götter und Sagengestalten der griechischen Mythologie

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Gefolge des Dionysos

Zum Gefolge des Dionysos gehörten verschiedene Naturgottheiten:

Mänaden (Bacchantinnen), "Rasende", streiften mit dem Thyrsosstab (Stab mit Efeu, Pinienzapfen und Weinlaub) als Verehrerinnen des Dionysos durch die Wälder. Im Taumel verschlangen sie junge Tiere roh.

Satyrn sind übermütige lüsterne Wesen, wie die Silene halb pferdegestaltig, später als jüngere einem alten Silen gegenüber, in hellenistischer Zeit an Pan angenährt und bocksfüßig dargestellt.

Seilenos (Silen), ein Mischwesen (Mensch mit Pferdeohren, Schweif und zwei Pferdebeinen) ist mitunter mild und freundlich oder teils lüstern.

Die Nymphen ("Braut"), schöne junge Mädchen, oft Töchter des Zeus, sind in freier Natur mit Spiel und Tanz beschäftigt. Mitunter sind sie Begleiterinnen von Göttern. Man unterscheidet:

  • Die Nereiden, die Meeresnymphen, sind Töchter von Nereus und Doris.
  • Oreaden sind Berg- und Waldnymphen.
  • Die Dryaden oder Baumnymphen wohnten in Bäumen. Hamadryaden sterben zugleich mit dem Baum auf dem sie lebten.

Mitunter auch im Gefolge des Weingottes ist auch Pan (röm. Faunus, Faun), der Hirtengott, Sohn von Hermes, das lüsterne Mischwesen mit Bocksbeinen, oft mit Bockskopf und Hörnern, der den Nymphen nachstellte. Pan erfand die Panflöte (Syrinx) und konnte in der Ruhe der Mittagshitze urplötzlich den "panischen Schrecken" (Panik) hervorrufen.