Aphrodite von Milos  
 G. Bosold

 Götter und Sagengestalten der griechischen Mythologie

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Gaia und Tartaros

Einziger Nachkomme von Gaia und Tartaros ist Typhon.

Typhon war das gewaltigste Ungeheuer mit hundert Schlangenköpfen. Es überragte die größten Berge bis zu den Sternen. Seinen Leib hinauf ragten riesige Schlangen.
Gaia hatte das Ungeheuer gezeugt aus Zorn auf die Olypier, die einen Teil ihrer Kinder, die Titanen in langem Kampf besiegt und verbannt hatten.
Aber auch Typhon wurde letztlich von Zeus besiegt. Über ihn setzte er den Vulkan Aetna (Ätna).

Typhons Gemahlin ist Echidna, eine der Phorkyaden. Die Schlangenfrau gebar Typhon Ungeheuer wie Orthos, Kerberos, die Hydra, die Chimaira, die Sphinx und den Nemeischen Löwen, für den allerdings auch Orthos als Vater angegeben wird.

  • Orthos ist der Hund, der die Rinder des Geryoneus bewachte.
  • Kerberos (Zerberus) ist der blutgierige Hund der Unterwelt mit mehreren Köpfen. Er bewacht den Eingang der Unterwelt, von wo er vorübergehend von Herakles bei einer seiner Arbeiten entführt wurde.
  • Die Hydra in Lerna, daher auch Lernäische Schlange, hatte neun Köpfe, von denen einer unsterblich war. Herakles tötete sie bei einer seiner Arbeiten. Den unsterblichen Kopf vergrub er.
  • Chimaira (Ziege, auch Chimaera, Chimäre) war ein feuerschnaubendes Mischwesen aus Löwe, Ziege und Schlange. Es wurde von Bellerophontes getötet.
  • Die Sphinx war ein Ungeheuer mit geflügeltem Löwenleib aber vom Kopf bis zur Brust wie eine Jungfrau, das jeden verschlang, der nicht das Rätsel lösen konnte, welches Wesen zuerst auf vier, dann auf zwei und zuletzt auf drei Beinen gehe. Erst Oidipus nannte den Menschen, worauf sich die Sphinx in den Abgrund stürzte.
  • Der Nemeische Löwe im peloponnesischen Nemea sollte von Herakles bei seiner ersten Arbeit getötet werden. Da das Fell des Löwen unverletzlich war, wurde er von dem Helden erstickt. Herakles trug nach danach sein Fell.